Kernzeitbetreuung

An unserer Schule besteht die Möglichkeit, die Kinder außerhalb der Schulzeit täglich von:
07.00 Uhr - 08.45 Uhr und von 11.15 Uhr-13.00 Uhr
von Erzieherinnen betreuen zu lassen.

Die Kernzeitbetreuung ist eine städtische Einrichtung und seit dem Schuljahr 2015/16 wieder kostenpflichtig.

Anmeldungen werden von den Erzieherinnen (Frau Haug und Frau Stein) entgegengenommen.

Direkte Telefondurchwahl: 07571-106353

Elternbeiträge "Kernzeitbetreuung"
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Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 24.6.2015 folgende Elternbeitragssätze beschlossen:

30.- € für das 1.Kind
15.- € für das 1.Kind von Alleinerziehenden
15.- € für das 1.Kind von Sozialhilfeempfängern
15.- € für jedes weitere Kind

Das Betreuungsteam

Frau Melanie Haug
Frau Margarete Stein

Einrichtung der Kernzeitbetreuung an der Geschwister-Scholl-Schule Sigmaringen

Die Landesregierung signalisierte im Jahr 1990 die Bereitschaft, Betreuungsgruppen an Grundschulen einzurichten, um Grundschüler vor und nach dem Unterricht betreuen zu können. Ziel des neuen Betreuungsangebotes an den Grundschulen soll sein, den berufstätigen Elternteilen eine Halbtags-beschäftigung zu ermöglichen, ohne dass sich daraus Probleme für die Betreuung der Kinder im Grundschulalter ergeben.
Unsere Gesellschaft wandelt sich, Kinder wachsen immer häufiger mit einem Elternteil auf oder erleben nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Zwängen heraus die Berufstätigkeit beider Elternteile. Auch das Recht der Frau, Familie und Beruf zu erleben, fordert neue umfassende Betreuungsmaßnahmen für diese Kinder, so artikulierten Eltern damals nachhaltig den Wunsch, an der Bilharzschule und an der Geschwister-Scholl-Schule eine „Kernzeitbetreuung“ einzuführen.
Im April 1991 hatten sich die Diskussionen in den Elternbeiräten der beiden Sigmaringer Schulen soweit verdichtet, dass bei der Stadtverwaltung schriftliche Anträge auf Einrichtung einer Kernzeitbetreuung eingereicht wurden. Mit Beginn des Schuljahres 1991/92 konnte an der Bilharzschule die Kernzeit-betreuung beginnen; an der Gewchwister-Scholl-Schule nicht, da an der Schule kein Raum dafür zur Verfügung stand. Man glaubte, auf die Schülergaststätte, die für die Beruflichen Schulen auf dem Sandbühl im östlichen Teil der Turnhalle der Geschwister-Scholl-Schule eingerichtet worden war, zurückgreifen zu können., doch die Schulleiter und die Schülermitverwaltung erklärten mit Nachdruck, auf die Mensa könne vor allem im Hinblick auf die auswärtigen Schülerinnen und Schüler nicht verzichtet werden. Im Gespräch war auch ein Raum im Internatsbereich des damaligen Landwirtschaftsamtes. Doch um dort die Kernzeitbetreuung unterbringen zu können, wären aufwändige Umbauten und die Schaffung von Sanitärräumen notwendig gewesen.
Mitte August 1992 sah es so aus, als wäre die Kernzeitbetreuung für die Geschwister-Scholl-Schule gestorben. Zwei Gründe waren maßgebend: Zum einen war immer noch kein Raum in Aussicht, zum anderen, weil lediglich 9 Kinder angemeldet worden waren. Die Stadtverwaltung hatte die Einrichtung aber von mindestens 15 Anmeldungen abhängig gemacht.
Die damalige Elternbeiratsvorsitzende und ihre Mitstreiterinnen ließen aber von ihrem Vorhaben, eine Kernzeitbetreuung an der Geschwister-Scholl-Schule einzurichten, nicht ab. Bei einem nochmaligen Suchlauf nach einem Raum wurde man schließlich fündig: Mit Hilfe des damaligen Leiters des Hohenzollern-Gymnasiums wurde in seinem Haus ein Raum gefunden. In der Zwischenzeit war auch das Limit von 15 Kindern, das die Stadtverwaltung gesetzt hatte, sogar um 2 Kinder überschritten. So konnte mit viel Engagement und Mut der Eltern, mit Unterstützung des Staatlichen Schulamtes Sigmaringen und des Bürgermeisters Gerstner pünktlich zu Beginn des Schuljahres 1992/93 die Kernzeitbetreuung ihre Arbeit aufnehmen.
Bis zum Ende des Schuljahres 1998/99 war das Hohenzollerngymnasium das Zuhause der Kernzeitbetreuung. Nach der Fertigstellung des Schulhauserweiterungsbaues zog die Kernzeitbetreuung in einen Raum an der Geschwister-Scholl-Schule um.
Schülerinnen und Schüler werden von 7.30 Uhr bis 8.45 Uhr und von 11.15 Uhr bis 13.00 Uhr betreut. Die beiden Erzieherinnen teilen sich die verantwortungsvolle Arbeit im sogenannten Jobsharing-System. Mittlerweile kann sich diese städtische Einrichtung wachsenden Zuspruchs erfreuen.